Findet etwas zum dritten Mal statt, dann kann man es fast schon Tradition nennen. Und so darf die Turnier-Serie namens Münchner Golf-Trophy durchaus bereits diese Bezeichnung erhalten. Veranstaltet wird sie von Top Magazin München-Verlegerin Fedra Sayegh und Top Magazin München-Chefredakteur Conny Konzack. Die beiden zeichnen auch für das Magazin GOLF CHOICE verantwortlich.
Beim Finale der 2024er-Serie ging es um den Cup der Leonardo-Hotelgruppe (290 Häuser weltweit, 62 in Deutschland, 11 in München). Star-Gast an jenem Tag im Golfpark Aschheim bei München – Biathlon-Legende Herbert Fritzenwenger, der Olympiateilnehmer von Calgary 1988:
Auf dem Foto
(Copyright – wie auch für alle anderen Bilder dieser Story: Jupp Suttner)
spielte der 62jährige Single-Handicapper (9,4) und Präsident des oberbayerischen Golfclubs Ruhpolding sich auf der Driving Range ein – und die Bälle flogen da noch ausgezeichnet. Beim Turnier selbst freilich traf der Erfinder von Biathlon auf Schalke und Wintersport-Kommentator (32 Jahre lang ZDF-Experte, letzte Saison war die letzte) allerdings nicht mehr so gut wie bei seinen drei Biathlon-WM-Medaillen einst.
Im Gegensatz zu Irma Ilmer und Tom Look, die – beide vom GP Aschheim – das Brutto der Damen bzw. Herren gewannen. In den drei Netto-Klassen siegten
Herbert Hubauer (Aschheim, Klasse A),
Ron van Lankeren (GC Beuerberg, Klasse B) und
Edith Knorr (München-Germering Süd, Klasse C).
Den Longest drive holten sich
Dorothea Wenzel (Hohenpähl, 201 m) und
Tom Look (293 m),
die Nearest to the Pin-Preise gingen an
Ingeborg Roland (GC Wörthsee, 3,37 m) und
Ron van Lankeren (3,33 m).
Insgesamt waren Spieler/innen von 23 verschiedenen Golfclubs am Start! Darunter etliche Präsidenten und Geschäftsführer. Was auch letztere – absolute Turnier-Koryphäen – ganz besonders enthusiastisch lobten: die Halfway-Versorgung! „Ich habe in meinem Leben bestimmt schon eine Million Turniere gespielt“, so ein Teilnehmer zu Golf-Stories.com, „aber soooo eine gute Halbzeitverpflegung habe ich noch nie erhalten!“
Kreiert wurde sie von Attila und seinem Münchner Leonardo-Team (siehe Foto),
unterstützt von Leonardo-Köchen der „Niederlassung“ am Gardasee. Aus gutem Grund – denn für alle Startenden des Tages hatte es als Antrittsgeschenk einen Ermäßigungs-Gutschein für das Haus in Lazise gegeben.
Besonders interessant an dem Turnier: Jede/r konnte es sich aussuchen, von welchem Tee (Weiß oder gelb oder blau oder rot) sie/er abschlagen wollte. In Aschheim ist dies seit diesem Sommer möglich – und zwar als eine Art „Spielen nach Zahlen“:
60 (steht für etwa 6.000 m) und 58 (etwa 5.800 m) für die Großen
… und 54 (etwa 5.400 m) und 51 (5.100 m) für die Kleinen.
Golf-Stories.com hatte bereits im Juli darüber berichtet: https://golf-stories.com/in-aschheim-endlich-keine-ladies-mehr/
Die Siegerehrung, das Lobpreisen der Sponsoren (Emil Frey Avalon Premium Cars, Range Rover und F.C.Huber Uhren und Juwelen) sowie die Vertilgung des Büfetts fand „auf der schönsten Golf-Terrasse Münchens“ (so Turnierleiter Conny Konzack) statt – inklusive romantischen Songs von Ron van Lankeren (hier mit Ariane von der Stieglmaier-Dynastie, die jedoch nichts mit dem Münchner Stiglmaierplatz zu tun hat):
Angesichts des großen Andranges auf die berühmt feine Küche des Golfparks regelte Zeremonienmeister Konzack den Verzehr-Verkehr folgendermaßen:
„Zuerst dürfen jene ans Büfett mit Handicap 20 und höher. Dann folgen 10 und höher und als Letzte unter 10…“
Die Letzten im HC-Ranking lagen demzufolge ausnahmsweise mal vor den Ersten.
Und drehten den Single-Cracks eine fröhliche Nase.
Jupp Suttner
Infos: www.leonardo-hotels.de , www.golftrophymuenchen.de , www.gp-ma.de (Golfpark Aschheim)