Wie man als Golf-Amateur einen Mercedes gewinnt

Die Aufgabe war ausgesprochen reizvoll: „Beat the Pro“. An Loch 2 des Golfcourses von Aschheim bei München. Im Detail: Die Deutsche Meisterin  und Ladies European Tour-Spielerin Karolin Lampert spielte bei jedem Flight des Tages-Turniers jene Bahn 2 (Par 3) mit. Und wer besser abschnitt als sie – erntete zwölf Golfbälle, von ihr persönlich unterschrieben. Zwei immerhin schafften es.

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Foto oben:

Marcel Siem eröffnete am 10. Mai in Aschheim bei München die Mercedes-Benz After Work Golf Cup-Serie 2017 – sein Drive mit dem Goldenen Ball landete sicher auf dem Fairway.

Fotocredit & Copyright aller Bilder dieser Story:

Jupp Suttner

Text:

Jupp Suttner

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Ausgeschrieben war diese Challenge innerhalb des Kick off-Turniers der Mercedes-Benz After Work Golf Cup-Serie 2017. Zur Auftaktveranstaltung war auch noch der lange verletzt gewesene Marcel Siem erschienen („Nächste Woche starte ich in Italien einen Neubeginn!“) sowie zwei golfende Wintersportler: Rodel-Star Tobias Arlt und Snowboard-Crosser Konstantin Schad. Und zwar des Olympia-Bezuges wegen, denn:

Die Mercedes-Benz After Work Golf Cup-Serie unterstützt seit letztem Jahr die Deutsche Sporthilfe, welche wiederum rund 3.800 Athlet(inn)en zwischen 100 und 1.500 Euro pro Monat sowie eine berufliche Karriere-Betreung zu kommen lässt. 10 Cent pro absolvierter Runde dieser After Work-Serie gehen an die DSH. Insgesamt wohl 7.000 bis 8.000 Euro bei an zu nehmenden 70.000 bis 80.000 Runden.

70- bis 80.000 Runden? Eine atemberaubende Zahl. Die bei 0 begann. Und zwar im Jahre 2004, als der Deutsche Golf Verband für die Handicap-Klassen 6 und 5 vorgabenwirksame Turniere zu ließ. 2006 startete die Golf AG mit Sitz im nordrhein-westfälischen

Vier Sport-Stars und ein Stern: Marcel Siem (knieend, weiße Kappe), daneben Konstantin Schad, Karolin Lambert und Tobias Arlt (knieend, blaue Jacke) – beim Kick off, also der Eröffnungsveranstaltung, des Mercedes After Work Golf Cups 2017 in Aschheim bei München

 

Bergheim-Fliesteden den „After Work Golf Cup“, der deshalb so hieß,  weil seine Turniere stets nach Feierabend statt fanden. Mutmaßung:

Dass die größte Mangelware des Menschen „Zeit“ sei. Weshalb etwas Zeitsparendes doch Erfolg zeitigen müsse. Beispielsweise rasche 9-Loch- statt ganztägiger 18-Loch-Turniere. Und die Rechnung ging auf:

Bilanz vor elf Jahren: 200 Turnier-Termine mit  etwa 1 500 Spieler(inne)n auf 23 Anlagen.

Bilanz heute: 3.000 Turnier-Termine mit etwa 30.000 Spieler(inn)en auf etwa 290 Anlagen.

Als erster Titelsponsor dieser Golf AG-Turnierserie fungierte OKI (2006), es folgten Suzuki (2007), Hyundai (2008) und erneut OKI, gemeinsam mit MacGregor (2009 bis 2011). Seit 2012 gibt Mercedes-Benz den Namensgeber.

Der Boom dieser Serie ist nicht zu bremsen. Zumal es für jede(n) Telnehmer(in) – ungeachtet des Abschneidens – ein Mercedes-Benz CLA Shooting Brake-Auto im Wert von 45.000 Euro gewinnen gibt und insgesamt Preise im Wert von einer Viertelmillion Euro ausgeschrieben sind.

Ein schönes Schnäppchen nach Feierabend.

Beim After Work Golf Cup wird um jeden Schlag und Ball gekämpft: Sei das Rough auch noch so gemein – der Sascha haut sich trotzdem rein. Respekt!

 

Grundsätzlich laufen die Turniere des Mercedes Benz After Work Golf Cups nach folgendem Modus ab:

9-Loch-Turnier mit Kanonenstart.

15 bis 45 Euro Startgebühr je nach Club (und ob Mitglied oder Gast).

Kurze Turnierdauer (maximal drei Stunden vom Start bis zur kurzen Siegerehrung).

Offen für sämtliche Handicaps zwischen –4,5 und –54.

Und natürlich  vorgabewirksam.

Jupp Suttner

Infos: www.awgc.de

 

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